Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

Brustkrebs-Risiko steigt durchs Essen von Käse

23.05.2018 • 07:00

Milchprodukte sind nicht nur gute Calciumquellen. Wissenschaftler entdeckten jetzt, dass etwa durch Käseverzehr das Risiko für Brustkrebs steigt. Charlotte Karlinder weiß mehr.

Schlechte Nachrichten für alle Käse-Liebhaberinnen:

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass der übermäßige Verzehr von Käse das Brustkrebsrisiko erhöht. Schuld ist das in fast allen Milchprodukten enthaltene Wachstumshormon IGF. Unter IGF versteht man insulinähnliche Wachstumsfaktoren. Diese stehen im Verdacht, gutartige Zellen in Krebszellen zu verwandeln und somit Brustkrebs zu fördern. Nur Joghurt enthält keine IGF. Die Wissenschaftler haben mehr als 3000 Frauen untersucht und mehr als elf Jahre lang ihren Milchprodukte-Konsum beobachtet. Dabei fanden sie heraus, dass der Verzehr von Käse das Brustkrebsrisiko um bis zu 53 Prozent erhöht. Die Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass besonders Cheddar und Frischkäse das Risiko einer Erkrankung erhöhen. Das Essen von Joghurt jedoch verringerte die Gefahr, denn dieser enthält probiotischen Bakterien. Das Endergebnis der Studie spiegelt sich auch in den Käsehochburgen der Welt wider, denn dort ist die Brustkrebsrate am höchsten. Somit sollte Käse nicht mehr zu deiner Anti-Krebs-Ernährung gehören. Weitere Lebensmittel, die ebenfalls ungünstig sind, wenn man sich vor Krebs schützen möchte, sind Wurst, Fleisch, Alkohol, zuckerhaltige Lebensmittel und Fertigprodukte, die krebserregende Zusatzstoffe enthalten können.

Weitere Videos