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Corona-Impfung: Sollte man sich schon nach vier Wochen boostern lassen?

14.12.2021 • 17:54

Wer sich in Nordrhein-Westfalen bislang gegen das Coronavirus boostern lassen wollte, musste nach der Zweitimpfung fünf bis sechs Monate verstreichen lassen. Nun hat das Landesgesundheitsministerium die Regel stark gelockert.

Wer sich in Nordrhein-Westfalen bislang gegen das Coronavirus boostern lassen wollte, musste nach der Zweitimpfung fünf bis sechs Monate verstreichen lassen. Nun hat das Landesgesundheitsministerium die Regel stark gelockert, wie das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ berichtet. Auch mit vier Wochen Abstand soll nun geimpft werden, wer will.

Das sagt die Stiko zum Boostern

Wird diese Regelung nun auch in ganz Deutschland eingeführt? Zu welchem Zeitpunkt eine Booster-Impfung sinnvoll ist, ist eine komplexe Abwägung. „Die Auffrischimpfungen soll in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden“, heißt es in der aktuellsten Stiko-Empfehlung von Mitte November.

Diese Ausnahmen gelten bei der Abstandsregel

Personen mit schwerer Immunschwäche sei der Booster bereits vier Wochen nach Grundimmunisierung zu empfehlen. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann ebenfalls vier Wochen nach der Grundimmunisierung mit einer Dosis von Biontech oder Moderna auffrischen.

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