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Corona-Regeln bremsen Grippe-Welle aus

28.12.2021 • 14:23

Man mag es kaum aussprechen, aber die COVID-19-Pandemie hat zumindest eine gute Seite: Die alljährliche Grippewelle im Herbst und Winter bleibt 2021 zum zweiten Mal hintereinander aus, wie eine Studie herausgefunden hat.

Man mag es kaum aussprechen, aber die COVID-19-Pandemie hat zumindest eine gute Seite: Die alljährliche Grippewelle im Herbst und Winter bleibt 2021 zum zweiten Mal hintereinander aus, wie eine Studie herausgefunden hat.

Die Anzahl der Grippepatienten hat sich gegenüber 2019 fast halbiert

Schon im Winter 2020/21 gab es erstmals seit 1992 praktisch keine Grippewelle. Auch jetzt bleibt sie aus. Laut einer am 27. Dezember von der Barmer Krankenkasse veröffentlichten Analyse hat sich die Anzahl der wegen Influenza krankgeschriebenen Versicherten fast halbiert. Erkrankten 2019 noch 1.383 Menschen, steckten sich 2020 nur noch 748 an und in dieser Saison bisher 722.

Die AHA-Regeln sind wahrscheinlich der Grund für die wenigen Patienten

"Die Grippe spielt in diesem Winter bisher eine geringe Rolle. Es spricht einiges dafür, dass das auch so bleibt. Denn die Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken offensichtlich auch das Influenzarisiko" erklärt Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Dieser positive Effekt sei umso wichtiger, da viele Kliniken wegen COVID-19 bereits am Limit arbeiteten und die hochansteckende Omikron-Variante auf dem Vormarsch sei.

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