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Corona-Sorgen: Biathleten ändern Reisepläne für Olympia

12.01.2022 • 11:44

Die deutschen Biathlet:innen haben ihre Reisepläne für Olympia geändert. Aufgrund wachsender Sorge vor einer Corona-Infektion soll es vom vorolympischen Weltcup in Antholz vom 20. bis 21. Januar direkt nach Peking gehen

Direkt von Antholz nach Peking

Die deutschen Biathlet:innen haben ihre Reisepläne für Olympia geändert. Aufgrund wachsender Sorge vor einer Corona-Infektion soll es vom vorolympischen Weltcup in Antholz vom 20. bis 21. Januar direkt nach Peking gehen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). «Es war geplant, dass die Athleten nach Antholz noch einmal ein, zwei Tage nach Hause dürfen. Das haben wir geändert. Wir werden direkt mit dem Auto von Antholz nach Frankfurt zum Flughafen fahren und auch auf den Inlandsflug von München aus verzichten, um die Kontakte zu minimieren», sagte Teamarzt Jan Wüstenfeld der dpa. Alle Athletinnen und Athleten ohne Infektion nach Peking zu bekommen, sei momentan die größte Sorge.

Angst vor Omikron in Ruhpolding

Derzeit sind die Biathlet:innen beim Weltcup in Ruhpolding und minimieren die Kontakte bereits enorm. «Wir versuchen, die Blase so eng wie möglich zu halten», sagte Wüstenfeld. Die Athlet:innen wohnten in Einzelzimmern, es gebe zum Essen eine feste Tischverteilung mit je zwei Personen, das Tragen von FFP2-Masken sei Pflicht. «Wir haben die große Sorge, dass sich jetzt noch jemand infiziert. Bei Omikron ist die Gefahr sehr hoch, dass dann gleich das ganze Team infiziert ist.»

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