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Covid-Lockdown: Wirtschaftsmetropole Shenzhen stellt teilweise Produktion ein

16.03.2022 • 17:23

Mega-Lockdown in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shenzhen. Die Regierung der Stadt hat am Sonntag, den 13. März, einen einwöchigen Lockdown verhängt.

Mega-Lockdown in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shenzhen. Die Regierung der Stadt hat am Sonntag, den 13. März, einen einwöchigen Lockdown verhängt, währenddessen auch alle 17 Millionen Bewohner:innen getestet werden sollen. In der Sonderwirtschaftszone haben viele ausländische Unternehmen Niederlassungen und Produktionsstandorte, die teilweise dicht gemacht wurden. Der Apple-Partner Foxconn nahm am 16. März den Betrieb in der iPhone-Fertigungsstätte in der Metropole zwar wieder teilweise auf, trotzdem schränkt der Lockdown noch etliche Menschen und Firmen ein. In der Metropole fertigt nicht nur Foxconn Geräte für Apple, dort haben laut dpa unter anderem auch die Riesenkonzerne Huawei und Tencent ihren Hauptsitz.

So sehr sind die Menschen in Shenzhen momentan eingeschränkt

Zudem wurde der Bus- und U-Bahn-Verkehr weitestgehend eingestellt, die Menschen wurden angewiesen, möglichst von zuhause zu arbeiten, berichtet Bloomberg. Der Bevölkerung ist es demnach auch untersagt, die Stadt zu verlassen. Der Hafen der Stadt ist einer der größten in China. Welche Folgen der Lockdown für die sowieso bereits unter Druck stehenden weltweiten Lieferketten haben wird, ist noch nicht abzusehen.

Das Land verfolgt eine Null-Covid-Strategie und reagiert mit Ausgangssperren, Massentests, Verkehrsbeschränkungen und Quarantäne auf lokale Ausbrüche. Auch hat sich China weitgehend abgeschottet.

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