Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

Darum gibt es in den Instagram Storys keine GIFs mehr

09.03.2018 • 07:00

Die Instagram-Story ließ sich zuletzt mit GIFs optisch aufpeppen. Auch Snapchat bot diese Möglichkeit für seine Bilder. Im Video erklären wir, warum das jetzt nicht mehr geht.

Seit Februar 2018 sieht man sie in Unmengen auf Instagram: GIFs. Die drei Buchstaben stehen für Graphics Interchange Format. Dahinter verbirgt sich ein Grafikformat für Bilder, die als Animationen abgespielt werden.

Gifs bei Instagram: Beliebtes Feature

Millionen Instagram-Nutzer verschönern seit der Einführung der lustigen Bilder tagtäglich ihre Storys damit. Kein Wunder. Eine Augen verdrehende Mariah Carey, tanzende Kätzchen oder blinkende Herzen machen einfach jedes Bild gleich viel lustiger.  

Plötzliches Ende wegen eines einzigen GIFs

Ermöglicht wurde sich durch die in Instagram integrierte Suchmaschine Giphy. Die bietet Usern die Möglichkeit, eigene GIFs hochzuladen und diese im Netz zu veröffentlichen. Nach nur etwas mehr als einem Monat ist der GIF-Spaß auf der Plattform allerdings schon wieder vorbei.

Auch Snapchat distanziert sich

Aktuell ist Giphy unter den Funktionen bei Instagram aber nicht mehr verfügbar. Doch nicht nur bei Instagram, auch bei Snapchat distanziert man sich. "Wir haben Giphy aus unseren Anwendungen entfernt, bis wir sicher sein können, dass so etwas nie wieder passiert", so ein Sprecher gegenüber "techcrunch.com".

"Nigger crime death counter" sorgt für Entrüstung

Aber was ist eigentlich passiert? Schuld am Gif-Embargo ist ein besonders pikantes Bildchen mit dem Namen "Nigger crime death counter". Dahinter verbirgt sich eine Art Todeszähler für schwarze Menschen. Ein Sprecher von Instagram erklärte: "So etwas hat auf Instagram keinen Platz. Wir haben unsere Zusammenarbeit mit Giphy beendet, bis sie den Fall geklärt haben."

Weitere Videos