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Frühstücksfernsehen

"Die Lage ist prekär": Hausärztechef kritisiert Impfstoffmangel in den Arztpraxen

01.12.2021 • 11:31

Hausärztechef Ulrich Weigeldt hat scharfe Kritik an der Impfstoffverteilung geübt und von einem Mangel an Vakzindosen in Arztpraxen berichtet.

Hausärztechef Ulrich Weigeldt hat scharfe Kritik an der Impfstoffverteilung geübt und von einem Mangel an Vakzindosen in Arztpraxen berichtet. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes: „In der letzten Woche wurden im ambulanten Bereich mehr als 3,1 Millionen Impfdosen verabreicht. Dies war die zweitbeste Impfwoche der gesamten Impfkampagne. Dieses Impftempo könnten wir nur beibehalten, wenn uns nicht die Impfstoffmengen zum Teil um zwei Drittel gekürzt werden, wie uns die Praxen jetzt berichten. Geplante Impftermine müssen dann verschoben oder sogar komplett abgesagt werden.“

 Hausärztechef kritisiert Überlastung der Hausärzte

Der ambulante Sektor – und insbesondere die Hausärzt:innen – müsste nun erneut gleichzeitig als „Bollwerk für den stationären Bereich in der Versorgung von Corona-Erkrankten“ dienen und die Impfungen substanziell voranbringen.

 Lage der Impfstoffmengen ist prekär

„Nachdem es die geschäftsführende Bundesregierung wochen- und monatelang versäumt hat, politische Maßnahmen zu ergreifen, um die Impfquote substanziell zu steigern, ist die Lage in Deutschland in manchen Regionen inzwischen durchaus prekär“, so Weigeldt weiter.

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