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Frühstücksfernsehen

Die Lockdowns der anderen: So kämpft Europa gegen Omikron

21.12.2021 • 13:59

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist in einigen Ländern Europas inzwischen die dominierende. Diese reagieren allerdings oft völlig unterschiedlich auf die wachsende Bedrohung.

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist in einigen Ländern Europas inzwischen die dominierende. Diese reagieren allerdings oft völlig unterschiedlich auf die wachsende Bedrohung.
Großbritannien
Das Vereinte Königreich ist wegen mehr als 37.000 bekannten Infektionen mit Omikron von den deutschen Behörden als Virusvariantengebiet eingestuft worden. Als Gegenmaßnahmen wurden trotz rasanten Anstieges der Infektionen lediglich die Maskenpflicht und 3G-Regeln für Discotheken eingeführt.

Die Impfquote in Frankreich ist sehr hoch

Frankreich
90 Prozent der Erwachsenen Frankreichs sind schon geimpft. Ab Januar muss ein Impfnachweis in öffentlichen Gebäuden wie Cafés oder in Fernzügen vorgelegt werden.
Österreich
Erst vor drei Wochen beendete die Alpenrepublik einen Lockdown. Die Österreicher:innen rechnen mit dem nächsten ab Januar. Mit Boostern, Testen und schärferen Einreiseregeln soll er hinausgezögert werden.

 Italien kommt gut mit der vierten Welle klar

Italien
Dank hoher Impfquote konnte die vierte Welle flachgehalten werden. Durch die voraussichtliche Einführung von 2G und 2G+ zu Silvester und danach 2G am Arbeitsplatz sowie möglicherweise einer Impfpflicht soll die Bedrohung durch Omikron verringert werden.
Dänemark
Die 7-Tage-Inzidenz von Deutschlands nördlichem Nachbarn liegt mit über 1.000 nicht nur wegen der schon hohen Verbreitung von Omikron so hoch, sondern weil jede PCR-Probe analysiert wird. Große Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. Alle Bürger:innen sollen bis Neujahr ihre Booster-Impfung erhalten.

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