Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

Dürredrama: In Italien herrschen "apokalyptische Zustände"

13.07.2022 • 16:18

In Teilen Italiens herrscht immer noch eine ungewöhnlich Dürre. Italiens Regierung hat wegen der gravierenden Trockenheit bereits in fünf Regionen des Landes den Notstand beschlossen.

In Teilen Italiens herrscht immer noch eine ungewöhnlich Dürre. Italiens Regierung hat wegen der gravierenden Trockenheit bereits in fünf Regionen des Landes den Notstand beschlossen. Bis zum 31. Dezember dieses Jahres gilt laut einem Bericht der dpa in der Lombardei, dem Piemont, der Emilia-Romagna, Venetien sowie Friaul-Julisch Venetien im Zusammenhang mit dem Wassermangel der Notstand. Damit kann die Regierung einfacher Gelder und Hilfsmittel zur Bekämpfung der Folgen der Trockenheit in den Alpengebieten und den Gegenden entlang des Flusses Po frei machen. Rom stellte den Regionen 36,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Landwirte fürchten um ihre Ernten

Auch die Landwirte sind verzweifelt, denn sie fürchten um ihre Ernten. Bei einer Versammlung des Agrarverband Confagricoltura in Vigevano, einer Gemeinde in der Nähe von Pavia, sei von "apokalyptischen Zuständen" die Rede gewesen, wie "ntv.de" berichtet.

Minus von 20 bis 30 Prozent

"Die Lage ist verdammt ernst. Im Moment rechnen wir mit einem Minus von 20 bis 30 Prozent. Hoffentlich regnet es und wir kommen noch glimpflich davon“, so Reisbauer Luca Antonioni gegenüber ntv.de über die erwartete Ernte im vergleich zu den Vorjahren.

Weitere Videos