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Düstere Vorhersage: EU-Gesundheitsbehörde warnt vor Omikron-Auswirkungen

15.12.2021 • 18:57

Omikron dürfte nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC schon innerhalb der ersten beiden Monate im Jahr 2022 zur dominierenden Variante in Europa werden.

Omikron dürfte nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC schon innerhalb der ersten beiden Monate im Jahr 2022 zur dominierenden Variante in Europa werden. Es werde mit einer weiteren zügigen Zunahme der Fallzahlen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gerechnet, schrieb die in Stockholm ansässige Behörde in einer Risikobewertung.

Omikron werde erneuten Druck auf die Gesundheitssysteme ausüben

Die epidemiologische Lage in der Region sei derzeit weiterhin von hohen Fallzahlen und einer niedrigen, aber langsam ansteigenden Sterberate geprägt. Omikron werde voraussichtlich in einer großen Welle kommen und erneuten Druck auf die Gesundheitssysteme ausüben. Während sich die Menschen in Europa auf die Festtage vorbereiteten, dürfe man die Vorsicht nicht in den Wind schlagen.

ECDC-Direktorin mit Appell an die Länder

ECDC-Direktorin Andrea Ammon sagte, die Länder sollten ihre Bemühungen steigern, Menschen vollständig zu impfen, die bislang noch keine Impfung erhalten hätten, und so bald wie möglich Auffrischungsimpfungen zu verabreichen.

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