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Frühstücksfernsehen

"Extreme wirtschaftliche Folgen": Warnung vor Gas-Lieferungsstopp

30.03.2022 • 15:27

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor dem Hintergrund eines drohenden Lieferstopps für russisches Erdgas vor "extremen wirtschaftlichen Folgen" gewarnt.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor dem Hintergrund eines drohenden Lieferstopps für russisches Erdgas vor „extremen wirtschaftlichen Folgen“ gewarnt: „Bei einem Lieferstopp wären in den Folgemonaten in erster Linie viele Unternehmen von Abschaltungen betroffen“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian laut einer Mitteilung. Dabei wären alle Wertschöpfungsketten negativ beeinflusst.

Beispiel für weitreichende Auswirkungen

Der DIHK-Präsident nannte ein Beispiel für weitreichende Auswirkungen von Abschaltungen einzelner Unternehmen: Wenn etwa ein Unternehmen keinen Kunststoff produzieren könne, fehlten diese Vorprodukte auch in der Fertigung von Lebensmittelverpackungen oder von Medizinprodukten. Adrian rechnet damit, dass neben den Gaspreisen auch die Strompreise explodieren würden.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck setzte am Mittwoch, den 30.03., die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas in Kraft. Die Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas durch die Bundesregierung nannte der DIHK-Präsident in diesem Zusammenhang „verantwortungsvoll“.

Auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fürchtet einen Ausfall von Gaslieferungen

Auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fürchtet laut der dpa einen Ausfall von Öl- oder Gaslieferungen aus Russland. „Ein kurzfristiger und unbefristeter Lieferstopp hätte spätestens im Herbst massive negative Auswirkungen nicht nur auf die chemisch-pharmazeutische Industrie, sondern über ihre Funktion in den Wertschöpfungsketten auf das gesamte Produktionsnetzwerk des Industrielandes Deutschland», sagte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup.

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