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Frühstücksfernsehen

Frankreich verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 11. Mai

14.04.2020 • 04:21

Frankreich wird seine Ausgangssperre um einen weiteren Monat verlängern. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache mit.

Frankreichs Krankenhäuser sind überlastet

Wegen des Corona-Virus herrschen auch in Frankreich Ausgangsbeschränkungen. Diese werden um einen weiteren Monat verlängert. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache mit. Seine Entscheidung begründete er unter anderem mit den derzeit überlasteten Krankenhäusern.

Bis zum 11. Mai soll es jedoch genug Kapazitäten geben, um Menschen mit COVID-19-Symptomen zu testen. Auch Kindergärten und Schulen sollen dann schrittweise geöffnet werden.

Präsident Emmanuel Macron dankt der Bevölkerung

Macron bedankte sich bei den französischen Bürgern für ihr verantwortungsbewusstes Verhalten. Er wisse, dass es besonders in engen und kleinen Wohnungen schwer sei, sich an die Regeln zu halten.

Die Ausgangsbeschränkung in Frankreich

Die Maßnahmen, die die französische Regierung ergriffen hat, gelten bereits seit dem 17. März und werden nun zum zweiten Mal verlängert. Die Franzosen dürfen nur dann an die frische Luft, wenn es unbedingt nötig ist. Pro Tag dürfen sie ihre Wohnungen im Radius von einem Kilometer für eine Stunde verlassen.

Im europäischen Vergleich zählt Frankreich zu den Ländern, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind. Bis Montag, den 13. April 2020, zählte das Land laut der Johns Hopkins University etwa 14.986 Todesfälle.