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Herzmuskelentzündung bei Corona-Infektion: Was inzwischen darüber bekannt ist

17.01.2022 • 16:15

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann auch das Herz angreifen. Der bekannteste Fall zuletzt war der von Fußball-Star Alphonso Davies. Das weiß man bislang über Myokarditis bei Corona-Infektionen.

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann auch das Herz angreifen.
Der bekannteste Fall zuletzt war der von Fußball-Star Alphonso Davies.
Der Spieler vom FC Bayern fällt wegen einer Herzmuskelentzündung mindestens vier Wochen aus.
Das ist bislang über Herzmuskelentzündungen bei Corona-Infektionen bekannt:
Die Erkrankung wird durch Viren ausgelöst – sie kann aber auch durch Bakterien, Pilze oder Parasiten verursacht werden.
Dabei dringen Erreger in die Zellen ein. Das kann zur Zerstörung des Herzmuskelgewebes führen, mit potenziell tödlichen Folgen.
Generell ist es nicht ungewöhnlich, dass Herzmuskelentzündungen nach Virusinfektionen oder Impfungen auftreten.
Laut dem Paul-Ehrlich-Institut ist dies bei 15 Prozent der Patient:innen nach einem viralen Infekt der Fall.
Anzeichen einer Myokarditis sind Atemnot und Kurzatmigkeit, ein starker Herzschlag, der unregelmäßig sein kann, sowie Schmerzen in der Brust.
Eine Herzmuskelentzündung verläuft von Person zu Person unterschiedlich.
Das oberste Gebot für betroffene Personen: jegliche Art der körperlichen Belastung tunlichst vermeiden.
Bei schweren Formen setzen Ärztinnen und Ärzte in erster Linie auf Medikamente, um die Pumpfunktion des Herzens zu stabilisieren.
So sollen Entzündungen eingedämmt und Langzeitschäden vermieden werden.

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