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Frühstücksfernsehen

Höhere Gebühren bei Medikamenten-Zuzahlung: Änderung zum 1.4.2018

03.04.2018 • 07:00

Am 01. April 2018 sind die Arzneimittel-Gebühren in den Apotheken gestiegen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Medikamenten-Festbeträge gesenkt. Und das heißt: Die Zuzahlungen werden für den Patienten höher.

Viele Patienten müssen in der Apotheke seit dem 1. April 2018 höhere Gebühren für Medikamente zahlen. Der Grund: Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Medikamenten-Festbeträge gesenkt, die Krankenkassen übernehmen also einen geringeren Anteil der Arzneimittel-Preise.

Und das heißt für mehr als 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland: Sie müssen mit mehr Zuzahlungen aus eigener Tasche für Medikamente rechnen.

Durch Änderungen bei Medikamenten-Zuzahlung sollen Millionen gespart werden

Die gesetzlichen Krankenkassen versprechen sich durch die Herabsetzung der Festbeträge jährliche Einsparungen in Höhe von 105 Millionen Euro – und die müssen jetzt von den Versicherten getragen werden.

Zusätzlich traten am 1. April 2018 kassenspezifische Rabattverträge neu in Kraft. Das kann zur Folge haben, dass Patienten von ihrem gewohnten Medikament auf ein neues Präparat umgestellt werden. Und das kann dann wiederum zu einer geänderten Zuzahlungshöhe führen.

Welche Medikamente betroffen sind und wie hoch die neuen Gebühren sein werden, das erfahrt ihr oben im Video!