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Hospitalisierte Covid-Fälle: Studie enthüllt beeinträchtigende Parallele zu Alzheimer-Patienten

23.02.2022 • 11:23

Aufmerksamkeitsdefizite und Konzentrationsstörungen können Folgen einer Erkrankung mit dem Covid-19 sein. Amerikanische Forscher haben nun in einer Studie eine mögliche Erklärung für diese Symptome während und nach einer Infektion gefunden.

Alzheimer-ähnliche Biomarker bei Betroffenen entdeckt

Die Studienergebnisse des Forscherteams der New York University wurden im Fachmagazin "Alzheimer’s & Dementia" veröffentlicht. Hospitalisierte Covid-19-Patient:innen zeigten demnach Biomarker auf, die ebenso bei einer Alzheimer-Erkrankung auftreten. Bei Biomarkern handelt es sich um biologische Merkmale, die im Blut oder Gewebe gemessen werden können und dabei krankhafte Veränderungen nachweisen.
Die Biomarker stiegen dabei mit der Schwere der Covid-Erkrankung und dem Alter der betroffenen Patient:innen an. Die erhöhten Werte könnten laut der Studie die temporären Konzentrations- und Gedächtnisstörungen erklären.

Erkenntnisse zeigen: Covid-19 führt nicht zu Alzheimer

Laut Peter Berlit, dem Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), seien die Erkenntnisse jedoch keinesfalls ein Hinweis darauf, dass eine Covid-19-Infektion zu Alzheimer führen könnte. "Diese Sorge ist unbegründet, zumal sich die kognitiven Einschränkungen bei Menschen mit Post- oder Long-Covid wieder verbessern", heißt es in einer Pressemitteilung der DGN.

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