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Frühstücksfernsehen

Jährlich bis zu 25 Opfer: Wann Wespenstiche tödlich sind

29.08.2018 • 07:00

Nicht nur, dass ein Wespenstich juckt und schmerzt, für Allergiker kann er sogar schnell mal lebensbedrohlich sein. Wann es für den Rest von uns gefährlich wird, weiß Charlotte Karlinder.

Draußen gemütlich bei schönsten Wetter essen, kann durch einen Wespenstich schnell zum Alptraum werden! Nicht nur, dass dieser Piekser unheimlich juckt, es schmerzt auch noch. Und für Allergiker kann solch ein Stich sogar schnell mal lebensbedrohlich sein. Dazu gibt es nun eine Studie des statistischen Bundesamtes, die besagt, dass jährlich 20 bis 25 Menschen an so einem Stich sterben. Vor allem bei kleinen Kindern sollte man aufmerksam auf die Reaktionen des Körpers achten! Für alle anderen gilt: Es kommt darauf an, wohin die Wespe gestochen hat. Hals, Gesicht und Mund gehören zu den empfindlichsten Körperstellen, die nicht nur super schmerzhaft sind, sondern auch gefährlich sein können. Auch bei Nicht-Allergikern können starke Schwellungen auftreten. Die Folge: Atemnot! Dagegen ist beispielsweise ein Stich am Oberschenkel oder der Hand weniger dramatisch. Das Gift der Wespe enthält Proteine und Enzyme. Diese lösen minimal eine allergische Reaktion aus. Denn der Körper versucht, sich gegen das Insektengift zu wehren, es brennt, juckt und schmerzt an der Einstichstelle. Lebensbedrohlich für nicht-Allergiker wird es allerdings erst, wenn man deutlich mehr als 100 mal gestochen wird. Bei Kindern sind 50 Piekser und mehr gefährlich. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass ein ganzer Schwarm angreift? Experten geben Entwarnung: Niemals wird ein ganzes Volk von bis zu 100 Tieren zustechen. Höchstens 30 Prozent der Tiere nutzen ihren Stachel, der Rest schwirrt nur als Drohung umher. Und das restliche Drittel bleibt als Reserve im Nest zurück.