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Frühstücksfernsehen

Kretschmann kritisiert FDP im Streit um Impfpflicht

27.12.2021 • 14:14

Über die Impfpflicht für alle sind die regierenden Parteien nicht einer Meinung. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann von den Grünen äußerte sich kritisch gegenüber dem Widerstand innerhalb der FDP.

Über die Impfpflicht für alle sind die regierenden Parteien nicht einer Meinung. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann von den Grünen äußerte sich kritisch gegenüber dem Widerstand innerhalb der FDP.

Da sich nur noch wenige Menschen erstmalig impfen lassen, denken die Regierungsparteien über eine allgemeine Impfpflicht nach

Die Impfkampagne gegen das Coronavirus tritt auf der Stelle. Zwar holen sich sehr viele Menschen ihre Booster-Impfung ab, doch zur Grundimmunisierung erscheinen nur noch wenige. Daher überlegen die Parteien der Ampel-Koalition, eine allgemeine Impfpflicht möglicherweise doch einzuführen.

 Kretschmann ist erbost über Kubickis Behauptungen zur Impfpflicht

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfang Kubicki hatte vor kurzem Befürworter:innen einer allgemeinen Corona-Impfpflicht scharf kritisiert. "Die Aussage von Wolfgang Kubicki, dass es vielen Impfpflichtbefürwortern um Rache und Vergeltung gehe, ist schlichtweg verantwortungslos und völlig ungeeignet, um die Debatte inhaltlich angemessen zu führen" empörte sich Winfried Kretschmann. Er sei jedoch froh, dass die FDP immerhin der Impfpflicht für das Personal in Kliniken und Pflegeheimen zugestimmt habe und sich auch FDP-Chef Christian Lindner inzwischen für eine allgemeine Impfpflicht ausspreche.
FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hingegen habe alle Maßnahmen der Landesregierung gegen das Virus bislang für überzogen gehalten und Instrumente wie Ausgangssperren sogar als Unfug bezeichnet, kritisierte Kretschmann.

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