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Mangelhafte Wasserqualität: Diese Badeseen in Mecklenburg-Vorpommern solltest du meiden

13.07.2022 • 15:53

Kaum wird es warm und die Seen laden zum Baden ein, wird die Freude durch erste Warnmeldungen verdorben.

Kaum wird es warm und die Seen laden zum Baden ein, wird die Freude durch erste Warnmeldungen verdorben. Denn sogenannte Blaualgen oder Fäkalbakterien haben einige Seen befallen. Wie die Europäische Umweltagentur EEA in einem Bericht mitteilte, überzeugten 90,4 Prozent der in 2021 analysierten Gewässer in der Bundesrepublik mit exzellenten Wasserbedingungen. Nur 14 der rund 2.291 Badestellen wurden als mangelhaft eingestuft, da sich dort bedenkliche Bakterien im Wasser befanden - im Jahr 2020 waren es 11 gewesen. Die Umweltexpert:innen schauten dabei unter anderem auf die Belastung der Gewässer mit Fäkalbakterien, die beim Menschen zu Krankheiten führen können. Bei einer Einstufung als mangelhaft rät die EEA zu Badeverboten, Warnhinweisen oder anderen Maßnahmen.
Gerade im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehrere "mangelhafte Gewässer".

In diesen Seen solltest du also besser nicht baden:

• Naturbadestrand Glöwitzer Bucht in Barth (Mecklenburg-Vorpommern)
• Hinbergsee, Kargow (Mecklenburg-Vorpommern)
• Stettiner Haff, Bellin (Mecklenburg-Vorpommern)
• Rühner See, Bützow, (Mecklenburg-Vorpommern)
• Kleine Müritz, Rechlin (Mecklenburg-Vorpommern)
Gesundheitsgefährdende Keime können unter anderem durch die Abwässer aus der Landwirtschaft in Badeseen gelangen und dort Krankheiten beim Menschen auslösen, die mit wässrigem Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfen einhergehen. Blaualgen wiederum entstehen laut Gesundheitsamt durch den "Klimawandel sowie eine Absenkung des Ruhewasserspiegels".

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