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Frühstücksfernsehen

Markus Lanz schießt gegen ukrainischen Botschafter

16.02.2022 • 09:37

Mit der Ankündigung eines teilweisen Truppenabzugs hat Russland am Dienstag, den 15.02., überraschend ein Zeichen der Entspannung in der Ukraine-Krise gesetzt. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, sieht das jedoch noch nicht als Zeichen der Deeskalation.

Mit der Ankündigung eines teilweisen Truppenabzugs hat Russland am Dienstag, den 15.02., überraschend ein Zeichen der Entspannung in der Ukraine-Krise gesetzt. Bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte Präsident Wladimir Putin anschließend, dass Russland keinen neuen Krieg in Europa wolle.

Ukrainischer Botschafter Andrij Melnyk ist besorgt

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, sieht das jedoch noch nicht als Zeichen der Deeskalation. In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ warnt er: „Es könnte auch ein Täuschungsmanöver sein“. Die Ukraine sei es gewohnt, dass die russische Armee „Katz-und-Maus-Spiele“ aufführe. Melnyk bekräftigte in letzter Zeit zudem immer wieder die Forderung der Ukraine nach deutschen Waffenlieferungen, so die dpa in einem Bericht. Moderator Lanz wollte wissen, warum er so vehement auf Waffenlieferungen aus Deutschland drängt: „Als ob Waffen jemals etwas besser gemacht hätten“, so Lanz.

Alexander Graf Lambsdorff verteidigt Melnyk

FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff, auch eingeladen in der Sendung, verteidigt den Botschafter. Er können den Wunsch der Ukraine nach effektiver Abschreckung nachvollziehen.

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