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Frühstücksfernsehen

Nach Angriff auf US-Kapitol: Lücke in Anrufliste bringt Trump in Erklärungsnot

30.03.2022 • 07:45

Am 6. Januar 2021 stürmten Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump das Kapitol. Neue Enthüllungen dazu bringen Trump nun in Erklärungsnot. Denn in Trumps offizieller Anrufliste klafft eine fast achtstündige Lücke.

Am 6. Januar 2021 stürmten Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump das Kapitol.

Neue Enthüllungen dazu bringen Trump nun in Erklärungsnot.

Denn in Trumps offizieller Anrufliste klafft eine fast achtstündige Lücke, berichten die Washington Post und der Fernsehsender CBS.

Medienberichten zufolge soll Trump aber den ganzen Tag über telefoniert haben, während der wütende Mob das US-Parlament verwüstete.

Der Vorwurf der Vertuschung steht im Raum.

Laut der Washington Post prüfen die Ermittler:innen des Untersuchungsausschusses, ob Trump ein sogenanntes "Burner Phone" benutzt haben könnte.

Sie gehen dem Verdacht nach, ob Trump mittels Wegwerfhandy - also Prepaid-Handys, die nach kurzer Nutzungsdauer entsorgt werden - mit den Organisator:innen des Kapitol-Sturms in Kontakt stand. 

Trump selbst gab sich gegenüber der "Washington Post" ahnungslos:

"Ich habe keine Ahnung, was ein Burner Phone ist, soweit ich weiß, habe ich den Begriff sogar noch nie gehört."

Bei den Ausschreitungen kamen fünf Menschen ums Leben.

Mindestens 138 Polizisten wurden verletzt und Schäden in Höhe von über 30 Millionen Dollar angerichtet.

Mehr als 700 Menschen wurden festgenommen. 

Trump wird vorgeworfen, seine Anhänger:innen zum Sturm auf das Kapitol angestachelt zu haben, um die Zertifizierung von Joe Bidens Wahlsieg zu verhindern.

Der 75-Jährige hat seine Niederlage noch heute nicht eingeräumt und spricht von einer gestohlenen Wahl - was er allerdings nie beweisen konnte.

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