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Nach Covid-Impfung: Bei diesen Personen tritt am ehesten eine Myokarditis auf

22.04.2022 • 04:24

Zahlreiche Menschen haben ihre Corona-Impfungen bereits bekommen. Eine neue Studie hat nun ermittelt, wer das größte Risiko trägt, eine Herzmuskelentzündung zu erleiden.

Nach Covid-Impfung: Bei diesen Personen tritt am ehesten eine Myokarditis auf
Das Risiko für eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der Corona-Impfung ist laut einer großen Studie aus vier nordeuropäischen Ländern gering.
Das höchste Risiko hätten im Vergleich aller Gruppen Jugendliche und Männer zwischen 16 und 24 Jahren nach der zweiten Impfung, schreiben die Forscher laut der Deutschen Presse-Agentur.
Das Risiko hängt von dem verwendeten Impfstoff ab:
Unter jungen Männern, die zwei Dosen des gleichen Präparats erhielten, gab es bei Moderna 9 bis 28 zusätzliche Fälle pro 100.000 Geimpften binnen 28 Tagen nach der zweiten Dosis.
Ü1: Das höchste Risiko hätten im Vergleich aller Gruppen Jugendliche und Männer zwischen 16 und 24 Jahren nach der zweiten Impfung
Beim Biontech/Pfizer-Impfstoff seien es 4 bis 7 Fälle mehr gewesen als ohnehin auch ohne Impfung zu erwarten sei.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Menschen unter 30 wegen des geringeren Risikos für Herzentzündungen bereits seit einiger Zeit Biontech statt Moderna.
Der klinische Verlauf bei Herzmuskelentzündungen nach Covid-19-Impfungen ist auch nach Angaben der US-Kardiologenvereinigung ACC in der Regel mild, und zwar sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.