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Nächster Facebook-Skandal: Wurden Daten an Unternehmen gegeben?

05.06.2018 • 07:00

Facebook soll empfindliche Daten seiner Nutzer an mehr als 60 Unternehmen weltweit gegeben haben. Was an den Vorwürfen dran ist, erfahrt ihr im Video.

Das soziale Netzwerk Facebook hat angeblich Vereinbarungen über Nutzerdaten mit über 60 anderen internationalen Unternehmen getroffen. Das berichtet die "New York Times". Das würde bedeuten, dass sämtliche dieser Konzerne Zugriff auf persönliche Informationen der Facebook-User hat.

Laut der "New York Times" sollen unter anderem Apple, Amazon, Samsung und Microsoft einen Deal mit dem sozialen Netzwerk haben. Die amerikanische Zeitung spekuliert, dass diese Unternehmen über einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr Zugriff auf intime Informationen hatten oder haben.

Das Problem dabei: Laut dem "Business Insider" hat Facebook versichert, solche Daten ihrer Nutzer nicht mit anderen zu teilen. Neben Informationen über Beziehungsstatus, Religion und politische Einstellung sollen auch Informationen von Freunden von Facebook weitergegeben worden sein.

Das soziale Netzwerk hat auf diese Anschuldigungen bereits reagiert. Ime Archibong, Vizepräsident für Produkt-Partnerschaften bei Facebook, hat dazu einen Blogbeitrag veröffentlicht. Er schreibt, dass es zwar Datenvereinbarungen mit rund 60 Unternehmen gibt, einen Missbrauch der Nutzerdaten streitet er in dem Beitrag allerdings ab.

Ob die neuesten Anschuldigungen gegen Facebook also der Wahrheit entsprechen, lässt sich also nicht final klären. Gut möglich allerdings, dass sich bald eine neutrale Stelle mit den Vorwürfen beschäftigt.

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