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Frühstücksfernsehen

Nahverkehr deutlich teurer geworden - SPD-Fraktionsvize fordert Reform

30.12.2021 • 15:27

Im Rahmen der angekündigten Preiserhöhungen des öffentlichen Nahverkehrs spricht sich SPD-Fraktionsvize Detlef Müller für eine grundlegende Reform der Finanzierung aus. Laut ihm brauche es "deshalb einen neuen Konsens über alle föderalen Ebenen hinweg, wie die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Zukunft gestaltet werden kann."

Öffentliche Mobilität ist essenziell im Ampel-Koalitionsvertrag

Die Förderung der öffentlichen Mobilität spiele auch eine große Rolle im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung. Müller erklärt weiter: "Denn die Menschen in unserem Land erwarten zu Recht einen Ausbau des Angebots, mit längeren Betriebszeiten, engerer Taktung, hohem Komfort und modernen Angebotsformen […] All das muss zudem preisgünstig ermöglicht werden, um Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen."

Problem: Es ist kein Geld da

Für Preissenkungen oder Modelle wie 365-Euro-Tickets gebe es absehbar jedoch kein Geld. Schuld seien Lohnkostensteigerungen durch Tariferhöhungen oder die Umstellung auf alternative Antriebe. "Es braucht deshalb einen neuen Konsens über alle föderalen Ebenen hinweg, wie die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Zukunft gestaltet werden kann."
Nach derzeitigem Plan sollen Tarife im ÖPNV ab nächstem Jahr bis zu 5,5 Prozent steigen, so die dpa.

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