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Neue Studie: Tätowieren stärkt das Immunsystem

24.04.2018 • 01:00

Einer US-Universität zufolge soll Tätowieren nämlich das Immunsystem stärken. Einen Haken gibt es aber. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder weiß mehr.

Habt ihr vielleicht Tattoos oder wolltet schon immer mal eins haben? Eine Studie aus den USA liefert jetzt einen Anlass mehr, sich unter die Nadel zu legen.

Der University of Alabama zufolge soll Tätowieren nämlich das Immunsystem stärken. Einen Haken gibt es aber: Man braucht mehr als nur eins von den Körperkunstwerken, um einen positiven gesundheitlichen Effekt zu bemerken.

Den Wissenschaftlern zufolge soll sich tätowieren zu lassen vergleichbar mit einem Workout sein. Beim ersten Mal Kraftübungen, ist der Körper noch relativ schnell erschöpft und Muskelkater programmiert. Mit jedem weiteren Mal werden die Muskeln dann aber gestärkt, man wird kräftiger und ist nicht so schnell k.o. Und so ähnlich ist es also nach den Erkenntnissen der Forscher mit Tattoos.

Für die Studie untersuchten sie vor, während und nach dem Tätowieren die Konzentration von Antikörpern und Stresshormonen im Speichel. Das Ergebnis:

Während das Immunsystem durch den vermehrten Ausstoß von Stresshormonen beim ersten Tattoo noch geschwächt und der Körper anfälliger für Infektionen wird, gewöhnt er sich mit jedem weiteren Mal an diesen Stress. Das Immunstem wird so gestärkt und der Körper resistent gegen Infekte.