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Omikron-Fälle nehmen rasant zu: Eine Altersgruppe ist besonders betroffen

13.12.2021 • 11:49

Die Omikron-Variante ist mittlerweile weltweit auf dem Vormarsch und stellt offenbar eine besonders große Gefahr für Kinder dar. Darauf deuten nun zumindest neue Daten aus Südafrika hin.

Omikron-Fälle nehmen rasant zu: Eine Altersgruppe ist besonders betroffen

Die Omikron-Variante ist mittlerweile weltweit auf dem Vormarsch und stellt offenbar eine besonders große Gefahr für Kinder dar. Darauf deuten nun zumindest neue Daten aus Südafrika hin, wo die Omikron-Variante erstmals beobachtet wurde. In dem knapp 60-Millionen-Einwohner-Staat stieg die Hospitalisierungsrate bei jungen Patient:innen innerhalb kürzester Zeit enorm an. Eine Entwicklung, die auch Mediziner:innen in Deutschland mit Sorge beobachten – allerdings müssen andere Teilaspekte berücksichtigt werden.

Mehr Kinder hospitalisiert – aber nicht zwangsläufig wegen Omikron

"Aus Südafrika wird in der Tat ein höherer Anteil an jungen Kindern mit positiven Sars-CoV-2-Test gemeldet als in den vorherigen Wellen. Es wird nicht unterschieden zwischen Aufnahme wegen einer Covid-19-Erkrankung oder einem positivem Testergebnis im Rahmen einer stationären Aufnahme aus anderen Gründen", so Burkhard Rodeck, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin gegenüber "FOCUS Online".

Omikron-Infektionen bei Kindern: Impfstatus spielt eine entscheidende Rolle

Was die neue Omikron-Variante angeht, gäbe es noch keine zuverlässige Datenbasis und noch zu viel Interpretationsspielraum. Zudem ist die Impfquote in Südafrika mit 25,8% aktuell noch extrem niedrig – laut Informationen des National Institutes For Communicable Diseases waren die Eltern der hospitalisierten Kinder meist ungeimpft. In Deutschland haben nachweislich infektiösere Corona-Mutanten, wie beispielsweise die Delta-Variante, laut DGPI-Informationen nicht zu einer steigenden Hospitalisierungsrate von Kindern geführt.

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