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Frühstücksfernsehen

Prinz Charles wehrt sich: Vorwürfe von Harry und Meghan sind "frei erfunden"

30.11.2021 • 12:46

Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) erhoben vor einigen Monaten in ihrem Skandal-Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey schwere Vorwürfe gegen die britische Königsfamilie. Der Autor eines Buchs behauptet nun, den Auslöser zu kennen.

Prinz Charles dementiert Rassismus-Gerücht

Die Vorwürfe seien pure Fiktion und keinen Kommentar wert. So reagierte jetzt der Sprecher von Prinz Charles auf die Behauptung, der britische Thronfolger habe 2017 Mutmaßungen über die Hautfarbe der zukünftigen Kinder von Prinz Harry und seiner damaligen Verlobten Meghan Markle angestellt.

Prinz Charles soll diese Überlegungen in einem Gespräch mit seiner Frau Camilla im Beisein seines Sohnes Harry geäußert haben. So steht es im neuen Enthüllungsbuch von Autor Christopher Andersen mit dem Titel "Brothers and Wives: Inside The Private Lives of William, Kate, Harry and Meghan" (deutscher Titel: "Brüder und Ehefrauen: Aus dem Privatleben von William, Kate, Harry und Meghan").

Grübelte Prinz Charles über den Teint seines Enkels?

Wortwörtlich soll der 73-Jährige damals zu Camilla gesagt haben: "Ich frage mich, wie die Kinder aussehen werden?" Worauf seine Frau geantwortet habe: "Nun, absolut großartig, da bin ich mir sicher." Darauf hätte Charles mit leiserer Stimme hinzugefügt: "Ich meine, wie könnte die Hautfarbe ihrer Kinder aussehen?"

Dieser Wortwechsel, den Prinz Harry anschließend seiner heutigen Frau Meghan wiedergab, soll sich ausgerechnet am Tag der Bekanntgabe ihrer Verlobung zugetragen haben. Der 27. November 2017 wurde damit für beide kein Tag der Freude, sondern viel mehr der Anfang vom nahenden Ende einer großen und vermeintlich glücklichen Königsfamilie.

Angeblich kein Platz für Diversität im Königshaus

Doch von offizieller Seite des britischen Königshauses heißt es, dieses Gespräch habe so nie stattgefunden. Wer spricht hier nicht die Wahrheit? Der Autor, Prinz Harry oder sein Vater, Prinz Charles? Fest steht, von besagtem Gespräch sprachen Prinz Harry und Meghan bereits im Skandal-Interview mit Oprah Winfrey im April 2021.

Die Aussagen waren wochenlang das große Thema in den internationalen Klatschspalten und natürlich auch innerhalb der Royal Family. Damals wollten die beiden jedoch nicht sagen, wer die Frage nach der Hautfarbe gestellt hatte. Sie sagten, dass würde für zu viel Aufruhr sorgen.

Queen ließ Harrys Familie aus Weihnachtsansprache verschwinden

Ein vermeintlich weiterer Stich ins Herz für Prinz Harry und Meghan: als ihr Bild 2019 nicht in der traditionellen TV-Weihnachtsansprache von Queen Elizabeth zu sehen war. Angeblich, so will es Autor Andersen wissen, habe die Monarchin kurz vor der Aufzeichnung der Ansprache das Bild, auf dem ihr Enkel Harry mit seiner Frau und Söhnchen Archie zu sehen war, vom Schreibtisch entfernen lassen. Sie soll damals verärgert gewesen sein, dass die junge Familie lieber ihre Weihnachtsferien in Kanada verbringen wollte, anstatt mit ihr und der Königsfamilie auf Schloss Sandringham zu feiern.