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Frühstücksfernsehen

RKI: Zahl der Affenpocken-Fälle innerhalb weniger Stunden um 57% gestiegen

31.05.2022 • 15:10

Die Zahl der gemeldeten Affenpocken-Fälle in Deutschland ist weiter gestiegen. Laut RKI stieg die Zahl der bestätigten Fälle vom 30. auf den 31. Mai von 21 auf 33. Das ist eine Zunahme von 57 Prozent.

Die Zahl der gemeldeten Affenpocken-Fälle in Deutschland ist weiter gestiegen.
Laut RKI stieg die Zahl der bestätigten Fälle vom 30. auf den 31. Mai von 21 auf 33. Das ist eine Zunahme von 57 Prozent.
Bei den Bundesländern, die die Fälle meldeten, handelt es sich nach wie vor um Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Fachleute erwarteten eine weitere Ausbreitung

Die weitere Zunahme der Infektionen war laut der dpa angesichts der ungewöhnlichen Ausbreitung der Fälle in westlichen Ländern von Fachleuten bereits erwartet worden.

 In Großbritannien wird aufgerufen, gegebenenfalls Kontakte einzuschränken

In Großbritannien wuchs die Zahl der Fälle auf 180.
Menschen wurden von der britischen Gesundheitsbehörde dazu aufgerufen, auf neue Flecken, Blasen und Geschwüre zu achten und im Zweifelsfall Kontakte einzuschränken.
Affenpocken gelten im Vergleich zu den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Laut RKI wird der Erreger meist von Mensch zu Mensch übertragen. Gewöhnlich verschwinden die Symptome nach wenigen Wochen von selbst. In seltenen Fällen kann es jedoch zu Komplikationen und einem tödlichen Verlauf kommen.
Eine Affenpocken-Pandemie sei laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach höchst unwahrscheinlich. Dennoch seien für Juni bereits Impfdosen bestellt worden.

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