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Russische Regierung droht Deutschen mit schnellem Anstieg der Gaspreise

03.03.2022 • 11:36

Wegen des Angriffs auf die Ukraine hatte die Bundesregierung Ende Februar die Zulassung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 vorerst gestoppt. Nun droht der Kreml, nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur, mit harten Konsequenzen.

Wegen des Angriffs auf die Ukraine hatte die Bundesregierung Ende Februar die Zulassung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 vorerst gestoppt. Nun droht der Kreml, nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur, mit harten Konsequenzen.
Ende Februar teilte Bundeskanzler Olaf Scholz mit, dass er es für möglich halte, dass die vorläufig gestoppte Gaspipeline Nord Stream 2 nie in Betrieb geht. "Jetzt jedenfalls ist das eine Situation, in der niemand darauf wetten sollte", so der Kanzler.

Sprecherin des russischen Außenministeriums: "Unwiderrufliche Beschädigung der Beziehungen"

Dieser Schritt werde zu einer unwiderruflichen Beschädigung der Beziehung zwischen beiden Ländern führen, erklärte das russische Außenministerium. "Berlins Entscheidung, das Projekt zu stoppen, wird die russisch-deutschen Beziehungen, die nicht durch unsere Schuld in den vergangenen Jahren alles andere als ungetrübt waren, irreparabel beschädigen", teilte die Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau mit. "Die Verantwortung für die Folgen dieser rechtswidrigen Handlungen, die den Ruf Deutschlands als verlässlichen Außenwirtschaftspartner in Frage stellen, liegt ausschließlich auf der deutschen Seite", führte Sacharowa weiter aus.

Ex-Präsident Dmitri Medwedew droht mit steigenden Gaspreisen

Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew drohte auf die Entscheidung der Bundesregierung wiederum mit drastisch steigenden Gaspreisen. "Nun gut, herzlich willkommen in der neuen Welt, in der die Europäer bald 2.000 Euro pro 1.000 Kubikmeter Gas zahlen", schrieb der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats bei Twitter.

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