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Frühstücksfernsehen

Russischer Oligarch fordert 500 Millionen von Schweizer Bank

20.06.2022 • 11:37

Ein russischer Oligarch fordert 500 Millionen Franken von einer Schweizer Bank. Demnach verklagte der Geschäftsmann Witali Malkin die Schweizer Credit Suisse auf rund 491 Millionen Euro Entschädigung, für deren Verlust ein ehemaliger Kundenberater der Bank zuständig sein soll.

Oligarch verklagt Credit Suisse auf 500 Millionen

Ein russischer Oligarch fordert 500 Millionen Franken von einer Schweizer Bank. Laut der Schweizer „Sonntagszeitung“, verklagte der Geschäftsmann Witali Malkin die Schweizer Credit Suisse auf rund 491 Millionen Euro Entschädigung, für deren Verlust ein ehemaliger Kundenberater der Bank zuständig sein soll. Der Mitarbeiter der Credit Suisse war 2018 wegen Veruntreuung von Kundengeldern zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden und hatte zwei Jahre später Suizid begangen.

Bank zeigte sich bisher nicht gesprächsbereit

Einer der geschädigten Kunden ist dem Zeitungsbericht zufolge Malkin. Dieser wisse bis heute nicht genau, was mit seinem Vermögen geschehen sei, heißt es. Alle in dem Fall vorgenommenen Untersuchungen hätten ergeben, dass der Finanzberater allein gehandelt und innerhalb der Bank keine Unterstützung bei seinen „kriminellen Aktivitäten“ gehabt habe, betonte Credit Suisse laut „Spiegel“. Die Bank bezeichnete sich demnach selbst zu den Geschädigten in der Affäre. Da die Bank bisher nicht auf sein Gesprächsangebot eingegangen sei, wolle Malkin nun den Druck erhöhen, so die „Sonntagszeitung“.

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