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Frühstücksfernsehen

Russland-Affäre: Donald Trump verklagt Hillary Clinton wegen Verleumdung

25.03.2022 • 11:26

Aus "reiner Bosheit" hätten sie sich im US-Wahlkampf 2016 gegen ihn verschworen und ihm die Kreml-Unterstützung angedichtet: Deshalb hat Ex-Präsident Trump nun eine Klage gegen Clinton eingereicht.

Russland-Affäre: Donald Trump verklagt Hillary Clinton wegen Verleumdung

Ex-US-Präsident Donald Trump hat seine einstige Kontrahentin Hillary Clinton und weitere Politiker der Demokratischen Partei verklagt.

Er wirft ihnen Verleumdung im Zusammenhang mit der sogenannten Russland-Affäre vor.

Clinton "und ihre Gefolgsleute" hätten sich im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 2016 "aus reiner Bosheit verschworen, um die falsche Erzählung zu spinnen", dass der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump mit Russland zusammenarbeite.

So heißt es in der bei einem Bundesgericht in Florida eingegangenen Klage, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Aus „reiner Bosheit" hätten sie sich im US-Wahlkampf 2016 gegen ihn verschworen und ihm die Kreml-Unterstützung angedichtet

Um ihre "Intrige" zu untermauern, wurden "Beweise gefälscht, die Strafverfolgungsbehörden betrogen" und der Zugang "zu hochsensiblen Datenbanken ausgenutzt", heißt es weiter.

Dies sei "so ungeheuerlich, staatsfeindlich und aufwieglerisch", dass selbst die Watergate-Affäre dagegen "blass" aussehe.

Trump fordert eine Verhandlung zu seinen Vorwürfen vor einem Geschworenengericht.

Zudem verlangt er Schadenersatz in Höhe von mindestens 72 Millionen Dollar (65,5 Millionen Euro).

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