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Frühstücksfernsehen

Schaumspaß mit Folgen: Frauenärzte warnen vor Badebomben

27.04.2018 • 07:00

Die bunten Badekugeln haben für manche Frauen einen großen Nachteil: Frauenärzte warnen vor Folgen für den Intimbereich. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder weiß mehr.

Heißes Wasser in die Badewanne, Badebombe ins Wasser werfen – und der Wellness-Spaß für Zuhause kann beginnen! Vielleicht lieber nicht – denn die bunten Badekugeln haben für manche Frauen einen großen Nachteil: Frauenärzte warnen nämlich, dass gerade im Frühjahr und Sommer Scheidenpilz Hochkonjunktur hat.

Etwa drei von vier Frauen bekommen mindestens einmal in ihrem Leben eine sogenannte Vaginal-Mykose. Wird sie rechtzeitig behandelt, ist das kein Grund zur Panik. Aber schön ist das natürlich trotzdem nicht.

Und Badebomben sind da besonders kontraproduktiv, denn sie stören den pH-Wert der „Frauenzone“ und begünstigen damit solche Infektionen.

Man muss natürlich auch sagen: Manche Frauen sind empfindlicher – andere haben dagegen nie Probleme. Heißt: Wer schon einmal eine Infektion hatte, sollte auf Badebomben lieber verzichten. Und leider nicht nur das: Auch mit Badesalz und anderen Badezusätzen sollten man dann eher vorsichtig sein.

Aber ist ja vielleicht auch nicht so schlimm: Im Zweifel lieber auf das schaumige Vollbad verzichten, als jetzt im Frühling eine unangenehme Infektion mit sich rumzuschleppen, oder?

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