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Stress, Einsamkeit & Co.: Diese Faktoren schwächen Corona-Impfung

15.12.2021 • 16:04

Die Wirksamkeit einer Corona-Schutzimpfung ist nicht bei jedem gleich. Einer umfangreichen Meta-Studie aus den USA zufolge beeinflussen eine Menge Faktoren, wie gut man geschützt ist.

Die Wirksamkeit einer Corona-Schutzimpfung ist nicht bei jedem gleich. Einer umfangreichen Meta-Studie aus den USA zufolge beeinflussen eine Menge Faktoren, wie gut man geschützt ist.

Alter und Vorerkrankungen sind nicht die einzigen Faktoren

In den Medien wird oft berichtet, dass Alter und Vorerkrankungen das Risiko beeinflussten, an Covid-19 zu erkranken. Das stimmt auch, jedoch wirken außerdem psychologische und soziale Faktoren sowie Verhaltensweisen auf die Wirksamkeit der Impfung ein. Die folgenden haben Forscher:innen der Ohio State University bei Untersuchungen von Impfstoff-Studien der letzten 30 Jahre entdeckt:

1. Psychologische Faktoren
Stress ist in dieser Gruppe der stärkste Faktor, welcher die Wirksamkeit einer Corona-Impfung negativ beeinflusst. Einsamkeit und Depressionen könnten „die Reaktion des Immunsystems auf Impfstoffe beeinträchtigen“, so die Studie.
2. Ungesunde Lebensweise
Die Forscher:innen bestätigen, dass schlechte Ernährung, Rauchen, Schlaf- und Bewegungsmangel sowie übermäßiger Alkoholgenuss "die Gesamtwirksamkeit von SARS-CoV-2-Impfstoff-Kandidaten erheblich reduzieren könnten."

Medikamente schaden dem Impferfolg

3. Einnahme von Schmerzmitteln
Die Impfreaktion des Körpers ist manchmal unangenehm. Expert:innen wie die Immunologin Prof. Dr. Martina Prelog vom Universitätsklinikum Würzburg raten davon ab, auf Schmerzmittel zurückzugreifen: „Indem sie die wichtige Entzündungsreaktion hemmen, hemmen sie auch die Immunantwort.“

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