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Frühstücksfernsehen

Tennis-Star Tatjana Maria kämpft gegen Diskriminierung von Schwangeren im Tennis

22.03.2022 • 17:04

Die Tennisspielerin Tatjana Maria hat mit einem Statement für Aufruhr gesorgt. Sie richtet sich dabei an die Profi-Organisation WTA und fordert, Schwangere und Mütter auf der Tour besser zu unterstützen.

Die Tennisspielerin Tatjana Maria hat mit einem Statement für Aufruhr gesorgt. Sie richtet sich dabei an die Profi-Organisation "Women’s Tennis Association" (WTA) und fordert, Schwangere und Mütter auf der Tour besser zu unterstützen. "Im Tennis werden schwangere Frauen nicht als schwanger bezeichnet, sondern wir zählen quasi zu den verletzten Spielerinnen", sagte die Mutter von zwei Töchtern in einem "Sportschau"-Interview. Charlotte ist acht Jahre alt, Anfang April 2021 kam Cecilia zur Welt.

Das ist laut Tatjana Maria das Problem beim Tennis

Das Problem laut Tatjana Maria: Bei einer Schwangerschaft würden momentan die gleichen Regeln wie bei lange verletzten Spielerinnen gelten. "Wir haben jetzt schon einige Mütter auf der Tour. Ich finde, da sollte die Regel auch ein bisschen geändert werden, damit es für Schwangere eine eigene Regel gibt", sagt die 34-Jährige aus Bad Saulgau, die inzwischen auf die Tour zurückgekehrt ist.
Es sei "traurig, dass es Frauen gibt, die so viel Druck verspüren oder so an ihrer Karriere hängen, dass sie an ihrer Karriere festhalten und erst danach Kinder bekommen." Profisport und Muttersein seien "gleichzeitig möglich", betonte Maria, derzeit die Nummer 254 im WTA-Ranking. Sie verstehe nicht, dass die WTA mittlerweile keine Extra-Regel für Schwangere erstellt habe und man die Regel für Verletzte nutzen müsse.

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