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Frühstücksfernsehen

Toiletten-Mythen im Check: Das stimmt übers stille Örtchen!

01.03.2018 • 07:00

Über Auslegen oder hinhocken bis zur unhygienischsten Stelle: Viele Mythen ranken sich ums stille Örtchen. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder nimmt sie für euch unter die Lupe!

Auslegen oder hinhocken?

Laut einer Studie befinden sich weniger keime auf dem Toilettensitz als gedacht: Lediglich 50 Bakterienstämme pro Quadratzentimeter. Auf einem Küchen-Schneidebrett beispielsweise befinden sich im Vergleich dazu 200 mal mehr Keime. Der Grund: Auf glatten und kalten Keramik können Keime nur wenige Minuten überleben. Sollten sich dennoch Keime auf der Klobrille befinden, schützt uns unsere Haut. Eine Schicht aus Toilettenpapier ist daher nicht nötig.

Waschen sich Männer wirklich seltener die Hände als Frauen?

Laut einer Studie waschen sich 62% der Frauen nach dem Toilettengang die Hände, aber nur 32% der Männer! Iiiih! Unser Tipp (vor allem auch für die Herren der Schöpfung): Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife waschen!

 

Was ist die unhygienischste Stelle auf Toiletten?

Unerwartet nicht die Kloschüssel: Nein, der Wasserhahn ist die dreckigste Stelle! Ein weiterer Brutherd für Krankheitserreger ist das Handtuch. Tote Hautzellen und Feuchtigkeit bieten Bakterien eine perfekte Umgebung, um sich rasant zu vermehren.

 Was passiert, wenn ich mit offenem Deckel spüle?

Das ist quasi eine Keimschleuder per Knopfdruck: Das Toilettenwasser spritzt beim Spülen bis zu sechs Meter weit aus der Schüssel heraus, wie mit Experimenten überprüft wurde. Damit kann eine Spülung mit offenem Deckel das gesamte Bad kontaminieren. Besser also Klappe zu!