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Frühstücksfernsehen

Trotz zuletzt stockender Impfkampagne: Deutschland will 75 Millionen Impfdosen spenden

29.12.2021 • 09:11

Die neue Bundesregierung will im nächsten Jahr mindestens 75 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden.

Entwicklungsministerin Svenja Schulze sagte dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland", das für 2021 gesetzte Ziel von 100 Millionen Dosen sei erreicht worden, „aber dabei dürfen wie nicht stehen bleiben. Für das kommende Jahr planen wir eine weitere Spende von mindestens 75 Millionen Dosen.“

Eigene Impfkampagne darf nicht eingeschränkt werden

Wichtig sei jedoch dabei, die eigene Impfkampagne nicht einzuschränken. Schulze stimme mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach überein, dass die Spenden nicht zu Lasten der impfwilligen Bürger in Deutschland gehen: „Wir sind uns einig, dass wir beides hinbekommen werden: Die Versorgung der eigenen Bevölkerung und die der ärmeren Staaten.“

Auswirkungen der Pandemie auf ärmere Länder sind „wirklich brutal“

Die Auswirkungen der Pandemie auf ärmere Länder seien „wirklich brutal“. Auch Infektionen wie Malaria und Tuberkulose oder Hunger und Armut würden extrem zunehmen. „Die Gewalt gegen Frauen wächst, es gibt mehr Menschenrechtsverletzungen. Es ist dramatisch, was wir gerade erleben“, so Schulze weiter.

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