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Frühstücksfernsehen

Ukrainischer Außenminister verzeiht der SPD für frühere Russland-Politik

12.05.2022 • 16:55

Die SPD wurde zuletzt immer wieder für ihre zu starke Russland-Nähe in den vergangenen Jahrzehnten kritisiert. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba verzeiht der SPD deshalb ihre frühere Russland-Politik.

Die SPD wurde zuletzt immer wieder für ihre zu starke Russland-Nähe in den vergangenen Jahrzehnten kritisiert. Der heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die deutsche Russland-Politik maßgeblich mitbestimmt hat, hat inzwischen Fehler eingeräumt. Parteichef Klingbeil hat eine außenpolitische Neuausrichtung seiner Partei angekündigt. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba verzeiht der SPD deshalb ihre frühere Russland-Politik.
"Die Vorkriegsgeschichte in den deutsch-russischen Beziehungen und die Rolle der Sozialdemokraten dabei ist etwas, das nun Geschichte ist", sagte Kuleba am 12. Mai nach einem Treffen mit SPD-Chef Lars Klingbeil und SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich in Berlin. Der ukrainische Außenminister verwies darauf, dass mit Bundeskanzler Olaf Scholz ein Sozialdemokrat die Kehrtwende bei den deutschen Waffenlieferungen und in der Energiepolitik vollzogen habe.

Das betonte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba

Kuleba betonte, dass er die deutsch-ukrainischen Beziehungen nach den Spannungen und Irritationen der letzten Wochen inzwischen auf einem guten Weg sehe. Bei den wichtigen Themen der Waffenlieferungen und Sanktionen sei die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. "Wir sehen eine positive Dynamik. Ich würde der Regierungskoalition und der Bundesregierung gerne dafür danken, dass sie sich vorwärts bewegt." Jetzt müssten allerdings die richtigen Entscheidungen getroffen werden, sagte Kuleba mit besonderem Blick auf die Waffenlieferungen.

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