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Umweltministerin Lemke wirbt für klimagerechten Umbau von Städten

20.06.2022 • 16:13

Bundesumweltministerin Steffi Lemke wirbt für einen klimagerechten Umbau von Städten und Gemeinden.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke wirbt für einen klimagerechten Umbau von Städten und Gemeinden. Um Starkregen und Hitzewellen künftig besser entgegenzuwirken, seien eine gute Anpassung an die Folgen des Klimawandels und ein schonender Umgang mit Ressourcen wichtig, betonte Lemke laut dpa bei einer Fachkonferenz in Dessau zur sogenannten Schwammstadt.

Fähigkeit einer Stadt, Regenwasser wie ein Schwamm aufzusaugen

Bei diesem Konzept geht es um die Fähigkeit einer Stadt, Regenwasser wie ein Schwamm aufzusaugen und für eine spätere Nutzung zu speichern. „Als Schwammstadt können Städte gleichzeitig zu Klimaanpassung und Klimaschutz beitragen – und dabei lebenswerter werden“, erklärte die Ministerin.
Besonders in Städten würden Hitzewellen immer mehr zur Gesundheitsbelastung, vor allem für ältere Menschen, Kinder und Kranke. Sie betonte, gerade der Umgang mit der Ressource Wasser sei entscheidend, um sich an die Folgen der globalen Erderwärmung anzupassen. Das Wassermanagement müsse „zu einem wichtigen Element der Stadtentwicklung“ werden.

Aktionsprogramm für den natürlichen Klimaschutz

Auch andere Programme des Bundes, etwa das im März vorgestellte Aktionsprogramm für den natürlichen Klimaschutz, sollen zu klimagerechteren Städten in Deutschland beitragen, etwa durch mehr Grünflächen und weniger Versiegelung von Böden.

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