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Frühstücksfernsehen

Unwetterwarnung: In diesen Regionen gibt es Sturm und Schnee

16.01.2018 • 07:00

Laut unseren Kollegen von "wetter.com", droht uns am Donnerstag (18. Januar) ein weiterer, schwerer Sturm. Nach derzeitigen Berechnungen der Wettermodelle kann es zu Orkanartigen Böen bis zu 120 km/h kommen.

Der Sturm "Friederike" hat in Deutschland eine ziemliche Verwüstung hinterlassen. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben.

News: Der schwere Sturm "Friederike" hat eine ganz schöne Verwüstung hinterlassen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Darunter auch zwei Feuerwehrmänner. Mehrere Menschen wurden verletzt. Infolge des Sturm kam es auch zu einigen Autounfällen.

"Friederike" richtet extreme Schäden an

Erste Schätzungen haben ergeben, dass "Friederike" Schäden im Wert von einer halben Milliarde Euro angerichtet hat. Das war der schlimmste Sturm seit "Kyrill" im Jahr 2007, berichten unsere Kollegen von Wetter.com. Allein am Schienennetz der Deutschen Bahn soll ein Millionenschaden entstanden sein. Seit Mitternach besteht aber keine Unwetterwarnung mehr. Jedoch sollten beispielsweise Fußgänger vor herabfallenden Ästen aufpassen - vor allem in Wäldern und Parks.

News: In Duisburg droht ein LKW von einer Brücke zu stürzen, wie unsere Kollegen von Wetter.com berichten. Die Autobahn ist voll gesperrt. Schuld daran war wohl eine Böe, die den Laster gegen die Brüstung gedrückt hat.

News: Der Zugverkehr in NRW wurde wegen des Sturmtiefs "Friederike" eingestellt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind davon sämtliche Zugverbindungen in Nordrhein-Westfalen betroffen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, werden im Laufe des Tages noch deutlich schwerere Windstärken erwartet. Eine Unwetterwarnung wurde herausgegeben. Entwurzelte Bäume und herabstürzende Dachziegel könnten gefährlich werden. Meteorologen warnen auch vor Schäden an Gerüsten und Hochspannungsleitungen.

Unwetterwarnung und geschlossene Schulen

In manchen Regionen in Deutschland bleiben die Schulen dicht. So fällt beispielsweise in Teilen von Niedersachsen, Mittelhessen und Oberfranken die Schule aus. In Düsseldorf und München ist auch der Flugverkehr beeinträchtigt. Viele Flüge mussten gestrichen werden.

Wie der Deutsche Wetterdienst meldet, droht aber nicht nur Gefahr durch das Sturmtief, sondern auch durch glatte Straßen. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein.

Schnee an der Ostsee

An der Ostseeküste kann es in den nächsten Tagen sogar schneien. Das Unwetter beeinflusst auch den Bahnverkehr. Hier kann es zu Einschränkungen kommen.

Sturmtief "Friederike" zieht auf Deutschland zu

Das Orkantief ist ziemlich flott tunterwegs und zieht von Westen und Nordwesten her unausweichlich auf Deutschland zu. Mit im Gepäck: eiskalte Meeresluft aus dem Polargebiet.

Orkan für Donnerstag erwartet

In der Nacht auf Donnerstag befindet sich das Zentrum des Sturmtiefs schon bei Schottland. Tagsüber wandert es dann weiter und erreicht dann bereits die Nordsee. Friederikes Höhepunkt wird für Donnerstag erwartet.

Es wird stürmisch

Im Landesinneren Deutschlands muss mit einem ausgewachsenen Orkan mit Böen bis zu 120 Stundenkilometern gerechnet werden. Zahlreiche Flüge für Donnerstag wurden deshalb bereits gestrichen.

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