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Verband fordert: Symptomlose Infizierte sollen in kritischen Bereichen eingesetzt werden

24.01.2022 • 09:29

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger in Deutschland infizieren sich mit der Corona-Variante Omikron. Experten fürchten daher drohende Engpässe in kritischen Infrastrukturen. Der Verband kommunaler Unternehmen möchte diesen entgegenwirken.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger in Deutschland infizieren sich mit der Corona-Variante Omikron. Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation könnten sich bis März mehr als die Hälfte aller Europäer mit der Mutation angesteckt haben. Expert:innen fürchten daher drohende Engpässe in kritischen Infrastrukturen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) möchte diesen entgegenwirken.

Symptomlose Infizierte sollen Infrastruktur aufrecht erhalten

"Wichtig wäre Schützenhilfe von der Politik für den Ernstfall, wie zuletzt der Wegfall der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen", erklärte der VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er fordert so beispielsweise den Einsatz von symptomlosen Infizierten in Schlüsselpositionen bei drohendem Engpass. So soll die Aufrechterhaltung der Infrastruktur sichergestellt werden.

Anfang Januar: Wirtschaftsverbände forderten ähnliches Konzept

Bereits Anfang Januar sprachen sich Wirtschaftsverbände für ein ähnliches Konzept aus. "Dieses Instrument, bei dem unter Quarantäne stehende Beschäftigte im Rahmen eines besonderen Hygienekonzepts weiter arbeiten können, hat sich bereits in der ersten und zweiten Welle der Pandemie bewährt", teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Anfang des Jahres mit.

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