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Warum sich manche Menschen trotz hohen Risiken nicht infizieren

24.02.2022 • 12:25

Warum stecken sich manche Menschen schneller mit dem Coronavirus an als andere? Erklärungen dafür gibt es verschiedene.

Warum stecken sich manche Menschen schneller mit dem Coronavirus an als andere?
Erklärungen dafür gibt es verschiedene. Eine Rolle spielt laut "rp-online.de" zum Beispiel die Virusmenge, das eigene Alter und Geschlecht, der sogenannte Gewebetypus, die Ausstattung des eigenen Immunsystems und sogar die Uhrzeit, zu der man Kontakt mit dem Erreger hatte.
Wird man von einer infizierten Person in einem geschlossenen Raum angehustet ist es ungünstiger als an der frischen Luft. Beim Küssen spielt wiederum ein anderer Faktor eine große Rolle: "Wie groß die Menge der Viruspartikel ist, die man selbst aufnimmt", sagt Lothar Rink, Immunologe im Uniklinikum der RWTH Aachen zu "rp-online.de". Hierbei spricht man vom sogenannten Schwellenwert.

Von was ist eine COVID19-Erkrankung abhängig?

Eine COVID19-Erkrankung ist also davon abhängig, mit wie viel Viren man in Kontakt kommt, ob ihre Menge die eigene Schwelle überschreiten kann und wie gut das eigene Immunsystem ist.
Dabei sollte man wissen: Das Immunsystem ist nicht immer gleich fit. "Unser Immunsystem ist morgens aktiver als abends", erklärt Immunologe Carsten Watzl gegenüber "Focus Online". Das Risiko, sich anzustecken, sei darum nach dem nächtlichen Reset des Immunsystems am Morgen und am frühen Vormittag geringer als im fortschreitenden Tagesverlauf.

Ältere Männer stecken sich häufiger an

Weitere Faktoren sind das Alter und das Geschlecht. "Genau wie der Rest des Körpers altert auch unser Immunsystem", erklärt Watzl. Deshalb können sich ältere Menschen leichter mit Corona infizieren. Einfluss auf eine mögliche Infektion haben auch die weiblichen Sexualhormone. Durch diese haben Frauen oftmals einen immunologischen Vorteil.

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