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Frühstücksfernsehen

Wasser in Bayern wird knapp - Erste Gemeinden rufen zum Wassersparen auf

19.04.2022 • 15:56

Der trockene Frühlings und Winter werden dem Grundwasserspiegel zum Verhängnis. In einigen Gemeinen in Bayern ist bereits Wassersparen angesagt.

Wasser in Bayern wird knapp - Erste Gemeinden rufen zum Wassersparen auf

Ganz Bayern blickt auf einen weitgehend trockenen Jahresbeginn zurück. Und auch das Frühlingswetter hält, was es verspricht. Das hat nun allerdings die ersten negativen Auswirkungen auf den Grundwasserpegel im Freistaat: Normalerweise steigen die Wasserstände des Grundwassers auch nach heißen Sommern im Winterhalbjahr wieder an, das Grundwasser füllt sich quasi auf. Das war dieses Jahr aufgrund der geringen Niederschlagsmenge nicht der Fall. 
In den ersten Gemeinden rufen Verantwortliche zum Wassersparen auf. So auch in Hurlach im Landkreis Landsberg am Lech. Eigentlich ist dort zu dieser Jahreszeit Schneeschmelze - Wasserknappheit daher ein Fremdwort. In diesem Jahr ist das anders: Der Bürgermeister Andreas Glatz hat den Bürger:innen Tipps gegeben, wie sie Wasser sparen können: Waschmaschine und Spülmaschine nur laufen lassen, wenn sie auch voll ist, Spartaste bei der Toilettenspülung und gießen mit Regenwasser. Die öffentlichen Brunnen in der Gemeinde seien bereits abgestellt, berichtet der Bayerische Rundfunk. 

Umweltamt hat Bedenken aufgrund des Klimawandels

Auch das bayerische Umweltministerium warnt angesichts des Klimawandels vor Wasserknappheit. "Man überprüfe derzeit bayernweit Wasserversorgungsstrukturen und alle öffentlichen Wasserversorgungsanlagen auf ihre Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2050. Zusätzlich soll in der Bevölkerung weiter das Bewusstsein dafür gestärkt werden, mit Wasser sparsam umzugehen", zitiert der BR die Behörde.

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