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Frühstücksfernsehen

Wegen Meldeauflagen für Wehrpflichtige: Selenskyj kritisiert seine Armeeführung

06.07.2022 • 11:06

Wolodymyr Selenskyj hat die Militärführung der Ukraine kritisiert und fordert nun einen detaillierten Bericht bei der nächsten Sitzung mit dem Generalstab.

Wegen Meldeauflagen für Wehrpflichtige: Selenskyj kritisiert seine Armeeführung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Militärführung in seinem Land stark kritisiert. Er fordert in einer Videobotschaft am Dienstag (05.07.), dass ihm auf der nächsten Sitzung des Generalstabs detailliert Bericht erstattet werden solle. "Ich verspreche dem Volk, die Sache zu klären, und bitte weiter den Generalstab, derartige Entscheidungen nicht ohne mich zu treffen," zitiert ihn die dpa. 
Aber was war passiert? Der Armeeoberbefehlshaber Walerij Saluschnyj und der Generalstab hatten mitgeteilt, dass Ukrainer, die zum Wehrdienst verpflichtet sind, den Meldeort nur mit einer Erlaubnis verlassen dürfen. Nachdem es in den sozialen Netzwerken seitens der Bevölkerung reichlich Kritik hagelte, schoben die Verantwortlichen nach, es sei nur für das Verlassen des Regierungsbezirks nötig. 

Wehrdienst für Männer zwischen 18 und 60

In der Ukraine sind alle Männer zwischen 18 und 60 aktuell wehrpflichtig. Seit der Verhängung des Kriegsrechts dürfen sie das Land nicht mehr verlassen. Ab Oktober sollen nun auch Frauen in bestimmten Berufsgruppen wehrdienstlich erfasst werden, so "web.de". 

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