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Frühstücksfernsehen

Wildschwein "Putin" heißt jetzt anders

19.04.2022 • 10:00

"Putin" ist Geschichte. Zumindest im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel im Landkreis Bayreuth. Dort wurde ein 200 Kilogramm schweres Wildschwein wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine umbenannt.

"Putin" ist Geschichte. Zumindest im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel im Landkreis Bayreuth. Dort wurde ein 200 Kilogramm schweres Wildschwein wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine umbenannt. Das Tier heißt jetzt also nicht mehr wie der russische Präsident, sondern "Eberhofer". Dieser Name setzte sich bei einer Online-Abstimmung durch, wie der Wildpark bekanntgab. "Wir sind ein harmonischer, schöner kleiner Wildpark und da passte so ein Name einfach nicht rein", sagte Betreiber Eckard Mickisch mit Blick auf den nunmehr aus dem Gehege verbannten Namen des Kreml-Chefs.

Der neue Name "Eberhofer" ist eine Anspielung auf die von Rita Falk verfassten und teils verfilmten "Eberhofer-Krimis", in denen ein Ermittler dieses Namens im Mittelpunkt steht. Als Favoriten hatten sich eigentlich "Selenskyj" oder "Klitschko" herauskristallisiert, wurden aber nicht in die Endrunde genommen. Er wolle nicht mehr politisieren, sagte Betreiber Mickisch.

Wie "Eberhofer" zu seinem ursprünglichen Namen gekommen war, den er vier Jahre lang trug? Weil das Wildschwein russischstämmig sei, habe er es "mit einem Schmunzeln" Putin genannt, sagte Mickisch. Mittlerweile habe sich herausgestellt, "dass keine Sau so einen Namen verdient hat". Schon allein aus Respekt für ukrainische Geflüchtete, die in dem Park freien Eintritt hätten, habe der Name weggemusst, so Mickisch.

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