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Zusatzurlaub und Elterngeld: So will die Regierung Familien entlasten

21.12.2021 • 12:17

Die neue Familienministerin Anne Spiegel hat Erleichterungen für Familien angekündigt. Folgendes ist geplant: Zusatzurlaub nach der Geburt, mehr Partnermonate beim Elterngeld und mehr Kinderkrankentage.

Die neue Familienministerin Anne Spiegel hat Erleichterungen für Familien angekündigt. "Ich möchte die Gleichstellungspolitik vorantreiben und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern – mit mehr Zeit und Flexibilität", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

 Zusatzurlaub für Elternteil nach der Geburt

Folgendes ist geplant: Ein Elternteil soll nach der Geburt eines Kindes künftig zwei Wochen bezahlten Urlaub bekommen. Diese vergütete Freistellung hatte die neue Bundesregierung bereits im Koalitionsvertrag angekündigt.

 Zusätzlicher Partnermonat beim Elterngeld

Zudem wird es künftig drei statt zwei Partnermonate beim Elterngeld geben. "Damit unterstützen wir Paare, die sich die Kinderbetreuung als gleichberechtigte Aufgabe teilen. Das hat positive Auswirkungen auf die ganze Familie", erklärt die Ministerin. Mütter würden damit bessere berufliche Chancen haben, wenn die Kinderbetreuung partnerschaftlich aufgeteilt würde, so Spiegel.
Auch die Anzahl der Kinderkrankentage soll dauerhaft erhöht werden. So soll jeder Elternteil Anspruch auf 15 Kinderkrankentage pro Jahr haben. Bereits in der Corona-Pandemie wurde die Anzahl der Tage im Jahr 2020 erhöht. Für die Jahre 2021 und 2022 stehen jedem Elternteil sogar 30 Kinderkrankentage zu. Diese können Eltern nicht nur nehmen, wenn das Kind krank ist, sondern wenn die Kita oder Schule wegen Corona geschlossen werden muss.

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