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Regenschutz durch Rad-Dach und Sturm-Schirm

Trockenen Fußes durch den Regen zu gelangen, ist vor allem im Herbst nicht immer einfach. Wir haben zwei neue Gadgets getestet, die auch Starkregen und Sturm standhalten sollen – ein mobiles Regendach für Fahrräder und einen sogenannten Sturm-Schirm. Hier das Test-Ergebnis.

20.09.2012 10:00 | 3:10 Min | © Sat.1

Regenschutz mit dem mobilen Dach fürs Rad

Fahrrad-Spaß trotz Regen? Mit dem mobilen Regendach fürs Rad soll das möglich sein. Wir haben dies in unserem Video getestet. Die Plexiglas-Konstruktion kostet stolze 270 Euro und lässt sich auf jedes Fahrrad montieren, dessen Lenkerdurchmesser 25,4 Millimeter beträgt. Unsere Testerinnen zeigen im Video, wie das Dach am Fahrrad angebracht wird und worauf dabei zu achten ist. Nach etwa 30 Minuten ist das Dach montiert und die Fahrt kann beginnen. Wie in unserem Film zu sehen, sind die Sichtverhältnisse dank der Plexiglasscheibe auch bei Regen ausreichend. Nach wenigen Minuten hat man sich an die etwas enge Konstruktion um den Oberkörper herum gewöhnt. Der Regenschutz ist allerdings kein Komplettschutz: Zwar bleiben Haare und Oberkörper trocken, Beine und Unterarme werden allerdings trotzdem nass. Die Wirkung des Dachs unterscheidet sich also nicht stark von der eines gewöhnlichen Regencapes oder einer Regenjacke, die wir in diesem Video ebenfalls einem Härtetest unterzogen haben. Allerdings kostet die traditionelle Regenbekleidung rund 220 Euro weniger und schneidet daher im Regenschutz-Test besser ab als das teure Regendach. Zudem ist ein Regencape wesentlich schneller angezogen, also auch bei plötzlichen Wetterumschwüngen schnell einsetzbar.

Bietet der Sturm-Schirm ausreichend Regenschutz?

Besonders im Herbst kommt zum Regen noch unangenehmer, teilweise böiger Wind hinzu. Und was dann mit den meisten Regenschirmen geschieht, hat wohl jeder schon einmal erleben müssen: Sie stellen sich auf. Verhindert werden soll das mit einem speziellen Sturm-Schirm für 50 Euro. Durch seine aerodynamische Passform und durch starke Aluminiumverstrebungen soll er selbst dem stärksten Unwetter trotzen. Das Ergebnis ist eindeutig: Während sich der billige Vergleichsschirm schnell aufstellt, hält der Sturm-Schirm dank seiner asymmetrischen Form einem stärkeren Wind von etwa 90 km/h problemlos Stand. Der Schirm lässt sich dadurch zudem noch angenehm halten. Wie die Bauweise des Schirms dafür sorgt, dass er den starken Windböen problemlos widersteht, erklären wir in unserem Videobeitrag. Fazit: Eine eindeutige Kaufempfehlung kann nicht ausgesprochen werden. Worauf Sie beim Kauf eines normalen Regenschirms achten sollten, sehen Sie in diesem Video.

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