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#Je größer die Familie, desto besser?

Viele Menschen glauben, dass sie das größte Glück in einer Großfamilie finden. Doch die Studie beweist tatsächlich das Gegenteil. Am zufriedensten sind Familien mit maximal zwei Kindern. Das dritte Kind steigere nicht das Ausmaß an Zufriedenheit. Das entspreche auch dem Geburtenverhalten der vergangenen Jahre.

Demnach gibt es nur noch wenige Familien mit drei, vier oder sogar fünf Kindern. Der Grund? Oft haben Eltern Angst vor der Unvereinbarkeit von Beruf und Familie bei zu vielen Schützlingen. Die meisten Familien fahren mit dem Zwei-Kind-Modell am besten.

#Das perfekte Alter

Doch auch den idealen Zeitpunkt, um Kinder zu bekommen, hat das Max-Planck-Institut unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Untersuchungen: Ältere Mütte  und Väter sind zufriedener als junge Eltern. Ideal sei ein Alter von 34 Jahren. Bei 18 bis 22-jährigen Eltern verhält es sich hingegen andersherum. Ihre Zufriedenheit sinkt bereits vor der Geburt und sie fühlen sich schnell mit der Kindererziehung überfordert.

Die Gründe hierfür liegen vermutlich in der sozialen und finanziellen Situation der reiferen Eltern. Sie sind bereit, sich voll und ganz der neuen Lebenssituation hinzugeben und können sich sorglos auf den Familienzuwachs freuen.

Angeber-Fact: Für den Geburtenrückgang ist in erster Linie unser gesellschaftliches Ideal verantwortlich – viele Frauen haben das Gefühl, die perfekte Mutter sein zu müssen: gelassen, erfolgreich, souverän und unabhängig. Dieser Druck schreckt ab. Aber auch finanzielle Sorgen und die Angst, vom Vater allein gelassen zu werden, schlagen sich auf den Kinderwunsch nieder.

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