#Kleine Geheimnisse machen die Beziehung spannend

„Da gibt es etwas in der Beziehung, in der man das Unbekannte und Unvorhersehbare will”, so Beziehungsexperte Ian Kerner im Interview mit „Public Radio International”.
Dieser unterschwellige Wunsch könne seiner Meinung nach jedoch nicht erfüllt werden, wenn man jedes noch so kleine Detail über den Partner auf der Facebook-Pinnwand nachlesen würde.
Daher rät Kerner Paaren dazu, nicht auf Facebook befreundet zu sein.

#Mangelnde Kommunikation durch Facebook

„Ich habe schon vor einiger Zeit festgestellt, dass ich nicht mit meiner Frau auf Facebook befreundet sein will”, gesteht Kerner. Eine „Facebook-Scheidung” wirkt sich nämlich positiv auf die Kommunikation innerhalb der Beziehung aus. Sich nur über das soziale Netzwerk zu unterhalten, könne längerfristig zu Missverständnisses und letztendlich zu Beziehungsproblemen führen.
Daher Kerners abschließender Tipp: Computer, Smartphone & Co. auch mal ausschalten, wenn der Partner in der Nähe ist – davon profitiert übrigens auch das Sexleben.

Angeber-Fact: Wie real die Bedrohung der virtuellen Welten für eure Beziehung sein kann, zeigt die Statistik. 25 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Eheleute gaben an, dass sich die Nutzung von mobilen Apps negativ auf ihre Beziehung auswirke. Weitere acht Prozent streiten sich regelmäßig, weil ein Partner zu oft im Internet surft.