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#Das böse S-Wort

Nach zahlreichen gemeinsamen Jahren kann der eigenen Partner einem schon mal mächtig auf die Nerven gehen. Wer sich ständig streitet, denkt da vielleicht auch über eine Scheidung nach. Doch keine Panik: Laut einer Studie der Brigham Young University läutet diese Überlegung noch längst keine tatsächliche Trennung ein.

#Das sagt die Forschung

Die Wissenschaftler haben in einer Studie über 3000 Paare befragt und kamen so zu dem Schluss, dass Scheidungsgedanken eine kriselnde Ehe auch retten können. Schließlich sei dies ein Weckruf, der im besten Fall dazu führt, die gemeinsamen Probleme  anzugehen, statt sie zu ignorieren. Die Mehrheit der Befragte, die zugaben, an eine Scheidung zu denken, wollten eigentlich mit ihrem Partner zusammenbleiben. Nur fünf Prozent sahen ihre Ehe tatsächlich am Ende.

#Gedanke versus Plan

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass der Gedanke an eine Scheidung noch längst nicht bedeutet, dass Mann oder Frau auch wirklich den Plan gefasst hat, sich zu trennen. Ist Letzteres der Fall, besteht tatsächlich nur noch wenig Hoffnung auf ein Happy End. Scheidungsgedanken an sich können die Ehe aber stärken, schließlich wird dem einen oder anderen so erst bewusst, was er in diesem Falle verlieren würde.

Angeber-Fact: Die meisten Ehen werden bereits nach sechs Jahren geschieden. Insgesamt sank die Scheidungsrate in den vergangenen Jahren jedoch leicht. Statistisch gesehen scheitert nur noch jede dritte Ehe.