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#1 Glückshormone werden frei gesetzt

Wer glücklich ist, lächelt – so viel ist klar. Aber es geht auch in umgekehrter Reihenfolge. Heißt: Das Lächeln selbst macht glücklich. Das kam 2002 bei einer Studie des französischen Psychologen Robert Soussignan heraus. In dieser sollten mehrere Probanden unterschiedliche Videos bewerten. Das erstaunliche Ergebnis: Wer zuvor ohne Grund lächelte, bewertete die Clips wesentlich positiver – einfach weil er bessere Laune hatte.

#2 Babylächeln sorgt für glückliche Mütter

Lächeln ist ansteckend – insbesondere, wenn Mütter auf dem Gesicht ihres Babys ein Schmunzeln sehen. In einer vom US-College Baylor veranlassten Untersuchung wurden Frauen Fotos ihrer lächelnden Neugeborenen gezeigt. Beim Anblick der Aufnahmen wurde das Belohnungszentrum in den Gehirnen der Mütter am stärksten aktiviert.

#3 Längere Lebenserwartung

Wer lächelt, lebt länger. Klingt verrückt, ist aber tatsächlich das Resultat einer Studie. Für diese wurden Autogrammkarten von 230 Basball-Spielern ausgewertet. Und siehe da: Die Sportler mit ernster Miene lebten im Schnitt 72,9 Jahre, die mit einem sanften Lächeln auf den Lippen 75 Jahre und die mit einem breiten Grinsen kamen auf 79,9 Jahre.

#4 Augen verraten ehrliches Lächeln

Lächeln ist nicht gleich Lächeln: Wie kann man aber echt von falsch unterscheiden? Laut dem französischen Psychologen Guillaume-Benjamin Duchenne anhand der Augenpartie. Beim ehrlichen Lächeln würden nämlich kleine Fältchen in den Augenwinkeln entstehen.

#5 Lächeln entspannt

2007 filmte der US-Psychologe Matthew Ansfield 160 Personen, während diese sich Videos mit expliziten Sex- und Gewaltszenen ansahen. Je gestresster sich die Probanden durch die gezeigten Inhalte fühlten, desto mehr lächelten sie, was wiederum dazu führte, dass der Stress abnahm.

Angeber-Fact: Wer hat’s erfunden? Die Amerikaner. Na ja, nicht ganz. Harvey Ball ist natürlich nicht der erste Mensch, der gelächelt hat – der Werbegrafiker aus Massachusetts gilt aber als Erfinder des „Smileys“.