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Warum Schlehen pflanzen?

Im Garten ist der Schwarzdorn besonders im März und April ein echter Hingucker, dann nämlich blüht die Staude prächtig. Doch das ist nicht der einzige Vorteil dieser Pflanze: Aus ihren Früchten lassen sich nämlich leckere Brotaufstriche, Likör, Schnaps und viele weitere Gaumenfreuden machen. So vielfältig ist kaum eine andere Frucht.

So wird’s gemacht

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Schlehen sind echte Hingucker im Garten. Im Frühjahr blühen Sie mit Kirsche und Co. um die Wette. © pixabay

Wer in den Genuss der vitaminreichen Früchte kommen und etwas Farbe in den Garten bringen möchte, pflanzt selbst Schlehen an. Schlehenstauden gibt es im Gartenfachmarkt in unterschiedlichen Größen. Dann geht’s ans Einpflanzen – dabei ist der geeignete Standort entscheidend, denn Schlehen lieben kalkhaltigen Boden und sonnige oder halbschattige Plätze. Besonders als Hangbefestigung macht sich die Pflanze gut, da sie über ein weitläufiges Wurzelwerk verfügt.

Schlehen sind übrigens sehr pflegeleicht: Gießen und düngen brauchen Sie sie kaum, Hauptsache die Stauden werden im Frühjahr einmal radikal zurückgeschnitten.

Was Sie an Gartenarbeit im März und April noch erwartet, lesen Sie hier.

Schlehen ernten und verarbeiten

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Der richtige Zeitpunkt, um Schlehen zu ernten: Wenn der erste Frost als Tau von den Früchten tropft. © pixabay

Ob Sie Schlehenmarmelade, Schlehenlikör, Schlehensaft, Schlehengelee oder Schlehenschnaps aus den Früchten selber machen möchten – die Erntezeit ist immer die gleiche, nämlich nach dem ersten Frost. Ist auch die Schale am Stielansatz blau und lösen sich die Früchte leicht vom Strauch, können Sie die Schlehen ernten. Dann sind sie zwar noch leicht säuerlich, aber besonders aromatisch. Ganz wichtig: Da Schlehen fiese Stacheln haben, sollten Sie beim Ernten unbedingt dornenfeste Gartenhandschuhe tragen.

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Mmmhhh, allein oder in Kombi mit anderen Früchten der Saison können Sie sich Schlehen als Konfitüre, aber auch als Saft, Likör oder Gelee schmecken lassen. © Heike Rau - Fotolia

Tipp: Verarbeiten Sie Schlehen möglichst schnell nach der Ernte, da die Früchte schon nach kurzer Zeit weich und runzelig werden. Wer Marmelade, Gelee oder Saft machen möchte, kann sie auch mit anderen Früchten mischen – Schlehen sind nämlich tolle Geschmacksträger. Bon appétit!

Fazit: Die Stauden sehen hübsch aus und ihre Früchte sind richtig lecker – klar, die Rede ist von Schlehen. Die Erntezeit sollten Sie, auch wenn es sonst nicht allzu viel zu beachten gilt, unbedingt im Hinterkopf behalten. Wann die ist? Im Herbst beziehungsweise Winter. Nach dem ersten Frost können Sie die Schlehen ernten.

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